Archiv für August 2008

Ausflug in den Spessart

Der Spessart an Main entlang bietet außergewöhnliche Sehenswürdigkeiten. Nach 15 Kilometern von Würzburg Main abwärts erreicht man Thüngersheim.

Neben der prachtvollen Pfarrkirche St. Michael und typisch unterfränkischen Gassen findet man die Vinothek. Fränkische Weine wie die Scheurebe und der Silvaner lassen sich dort genießen.

Unsere Fahrt ging weiter nach Karlstadt. Die historische Altstadt und die Ruine Karlsburg sowie die Mainpromenaden laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Außerdem gibt es eine vielseitige Gastronomie, die regionale und internationale Spezialitäten bietet.

Danach ging es nach Lohr am Main. Eine wunderschöne Altsstadt lädt zum Bummeln und Genießen ein.

Was in diesen Städten auffällt, ist das lebendige Treiben im Zentrum, die unzähligen Cafes und Weinlokale, die gut von Alt und Jung besucht sind und das freundliche offene Wesen der Einheimischen. Wie traurig nehmen sich dagegen die Einkaufsmeilen meiner Geburtsstadt Nürnberg aus. Nach Geschäftsschluss ist die Innenstadt ausgestorben, alles was hier zählt ist das anonyme Geldausgeben in den Konsumtempeln und sich danach möglichst schnell vom Acker machen. Vielleicht legt man hier keinen Wert mehr auf Kommunikation, Kaufen und Verbrauchen sind die Maxime.

Zum Abschluss folgte noch ein Abstecher zur Wallfahrtskirche Mariabuchen.

Neben der Gastfreundschaft und Offenheit der Mainfranken spielt auch der Glaube eine wichtige Rolle. Glaubenszeugnisse und die vielen historischen Kirchen ergeben ein schlüssiges Ganzes zwischen Weingenuss, Lebensfreude, Tradition und Kultur.

Vielleicht haben auch Sie Lust diese Landschaft aus frischer Waldluft, hervorragender Gastronomie und der Lebensart der Unterfranken kennen zu lernen.

Geschichte lebendig erleben

Das neue Toppler-Theater überrascht mit einer interessanten ungewöhnlichen Inszenierung des Stückes Heinrich Toppler.

Hervorragende Schauspieler interpretieren die Gegenwart gekonnt mit der mittelalterlichen Vergangenheit Rothenburgs. Der hohe Anspruch besteht darin, permanent in der Zeit hin und herzuspringen und dabei gleichzeitig in mehrere Rollen zu schlüpfen.

Für mich erlebe ich dadurch Geschichte so, dass die Zusammenhänge klar werden, ganz im Gegensatz zum klassischen Geschichtsunterricht in der Schule. Dort geht es vor allem um das sinnlose Pauken von Schlachten und Jahreszahlen, ein Zusammenhang wird nicht vermittelt. Sehen Sie sich das Stück im romantischen Klosterhof an. Es bleibt ein außergewöhnliches Erlebnis.

Abendstimmung

Abendstimmung