Archiv für November 2008
Multimediatreff in Düsseldorf – Projektmanagement
Der Multimediatreff fand diesmal in den Räumen des Handelsblattes in Düsseldorf statt.
Das Treffen stand unter dem Motto Konzeption und Projektmanagement von Webseiten.
Die Vorträge waren nicht nur sehr informativ sondern auch unterhaltsam, teilweise auch etwas polemisch im Bereich Projektmanagement angehaucht.
Wertvoll war auch das Eingehen auf menschliche oder geschäftspolitische Probleme.
Die Referenten waren kompetent, die Atmosphäre wie gewohnt sehr angenehm.
Viele Unternehmen suchen auch Personal, darunter Xing.
Immer wieder interessant sind die Kontakte die man knüpfen kann. Das liegt vermutlich am Anteil der Rheinländer. Schade, dass Süddeutschland kaum vertreten ist.
Nachdem ich schon öfter in Köln beim Treffen war, noch nie in Düsseldorf, war ich natürlich auch auf die Stadt selbst gespannt (Bildergalerie).
Die Kölner sind sehr aufgeschlossen, ein Gespräch entspinnt sich ganz von alleine. Allerdings ist in Düsseldorf noch viel mehr los. Die Leute stehen in Scharen in und vor der Kneipe, die Ober bedienen mit Witz und rheinländischem Charme, auf jedem Platz ist ein Weihnachtsmarkt. Es war schön diese Atmosphäre zu erleben, aber ich sehne mich danach wieder nach meinem Dorf zurück.
Für alle, die im Bereich Internet arbeiten, ist der Multimediatreff ein Muss und für wenig Geld erlebt man einen interessanten Tag.
Auch eine längere Anreise wie bei mir der Fall lässt sich mit einem Städtereiseangebot der Bahn preiswert realisieren.
AJAX-Seminar in Landshut
Ich besuchte ein Ajaxseminar in der Sparkassen-Akademie in Landshut.
Nach dem bei uns ein Website-Relaunch ansteht, wollte ich zuvor die Möglichkeiten kennen lernen, die Ajax bieten kann.
Für uns als Sparkasse Nürnberg sind natürlich weniger animierte Gimmicks interessant als die Vorteile, die für den Kunden entstehen.
Zum einen werden oft Formulare verschickt, zum Beispiel ein Rechenbeispiel, obwohl nur ein Ergebnis angezeigt werden soll. Das nimmt dem Kunden auch die Möglichkeit ein weiteres Beispiel zu probieren.
Hier spielt Ajax seine Stärke aus, kann es doch nur Teile der ersten Seite nachladen, die Eingabefelder stehen weiterhin zur Verfügung.
Zum anderen ist die Anzeige auch beim Kunden schneller da, es wird ja nur der angeforderte Teil nachgeladen. Damit profitieren die Kunden, die kein DSL wollen oder es nicht verfügbar ist.
Gerade in einer Zeit, in der bei vielen Anwendungen hohe Verfügbarkeit und Performance beim Nutzer vorausgesetzt werden, die oft einfach nicht gegeben sind.
Das Beispiel gebrauchtwagen.de sollte hierbei zur Abschreckung dienen. Komplett in Flash programmiert werden Deeplinks von Suchmaschinen nicht mehr indiziert, das Merken von ausgewählten Autos erfolgt per Drag and Drop, was der Nutzer im Web noch nicht gelernt hat. Hier zeigt sich deutlich, dass Technikverliebtheit der Auftraggeber und Programmierer wichtiger war, als attraktiver Vertrieb.
Wird Ajax dagegen mit Sinn und Verstand genutzt, ergeben sich wesentliche Vorteile, auch stellt entgegen landläufiger Meinung JavaScript kein Sicherheitsrisiko dar. Dafür ist diese Skriptsprache viel zu schlicht.
Wer sich ausführlicher mit dem Thema beschäftigen will, sollte nicht den Fehler wie ich machen, eine Bibliothek wie Prototype zum Einarbeiten downzuloaden. Diese JavaScript-Datei besteht aus ca, 4000 Zeilen Quelllcode. Besser sind einfache Beispiele aus den Büchern oder Artikeln meines Referenten Ralph Steyer. Ich kann sie sehr empfehlen, weil sie kurzen Quelltext beinhalten und trotzdem für jede Webseite sinnvolle Anwendungen bereit stellen.